Akkorde, die duften
Tickets - Uelzen, St.-Marien-Kirche

alle Termine dieses Events
Wann
Donnerstag, den
30. September 2021
19:30 Uhr
Preise
ab 25,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
St.-Marien-Kirche
Pastorenstraße 2
29525 Uelzen
Info
Ermäßigungen erhalten Auszubildende, Arbeitslose und Bundesfreiwilligendienstleistende, jeweils mit Ausweis.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) an musiktage@pavillon-hannover.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.
Lieferung: no info
Akkorde, die duften
Akkorde, die duften
Es ist ein alter Musikertraum: Hören und Riechen, Klänge und Farben, Lauschen und Tasten zur höheren Einheit zu verbinden. So richtig funktioniert hat es selten. Synästhesie, die Kopplung zweier oder mehrerer Sinneswahrnehmungen zu einem übergreifenden Erlebnis, ist eben eine höchst seltene Gabe. Nicht mehr als rund vier Prozent der Menschen, so eine neuere Studie, verfügen über diese Fähigkeit. Wie sich dergleichen anfühlen könnte, das führen Michel Godard und sein Ensemble zusammen mit der Hamburger Parfümkünstlerin Ursula S. Yeo in ihrem aufregenden Konzertformat vor. Ohnehin bedienen sich Parfumiers und Musiker eines ähnlichen Vokabulars: Beide sprechen sie von Akkorden, Noten und Harmonien, um die Erscheinungen ihrer immateriellen Kunst zu beschreiben. Sobald der Hauch verweht, der Ton verklungen ist, bleibt kaum mehr als eine flüchtige Erinnerung. Hier nun geht beides unmittelbar auseinander hervor. Die Parfumière entwickelt zunächst Duftakkorde, deren Kompositionen von der Musik angeregt sind. Einer festen Choreographie folgend, werden diese Düfte während des Konzerts im Raum verteilt.Die Auswahl der Musikstücke lässt viel Raum für Improvisation, in denen die klingende Aktion auf die Geruchsimpulse reagieren kann. Godard, der geniale französische Jazzmusiker, einer der führenden Meister auf dem Serpent, dem schlangenhaft gekrümmten Vorgängerinstrument der Tuba, hat eine Reihe hervorragender Alte-Musik-Spezialisten um sich geschart. Alte und zeitgenössische Musik, Instrumente des 17. und des 21. Jahrhunderts, kostbare natürliche Düfte aus Vergangenheit und Gegenwart – ein Traum von Zeitlosigkeit.
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