Alexander Kühne liest "Kummer im Westen" - Lesung und Gespräch
Tickets - Potsdam, Waschhaus Arena

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Wann
Donnerstag, den
18. Februar 2021
20:00 Uhr
Preise
ab 14,20 EUR
Wo
Waschhaus Arena
Schiffbauergasse 6
14467 Potsdam
Info
Lieferung: no info
Alexander Kühne liest "Kummer im Westen" - Lesung und Gespräch
Alexander Kühne liest "Kummer im Westen" - Lesung und Gespräch
Alexander Kühne liest „Kummer im Westen“
Lesung & Gespräch

Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung wirft Alexander Kühne in der Fortsetzung seines autobiografischen Romans »Düsterbusch City Lights« einen authentischen und oft tragikomischen Blick auf die Nachwendezeit.

Alexander Kühne wirft in »Kummer im Westen« anhand des Schicksals seines Helden Anton Kummer einen authentischen und oft tragikomischen Blick auf die Zeit unmittelbar nach der Maueröffnung, in der Millionen Menschen voller Hoffnungen und Sorgen von einem besseren Leben träumten. Kühne beschreibt sehr humorvoll, wie schwer es anfangs für seinen Protago-nisten ist, sich an ganz alltägliche Dinge im Westen zu gewöhnen: Der Einkaufswagen im Super-markt, die S-Bahn-Fahrt, das Abheben von Bargeld. Zugleich lässt Kühne mit seinem Roman das Gefühl der Orientierungslosigkeit, das Wechselbad zwischen Vorfreude und Verlorenheit, das viele Menschen nach dem Mauerfall empfunden haben, greifbar werden. Sein Held ist über-zeugt vom Westen und hofft, dass dort alles besser wird, findet aber nirgends, was er sucht. Doch auch in seiner alten Heimat Düsterbusch hat sich binnen Tagen alles verändert. Wie auf schiefer Ebene taumelt er auf der Suche nach persönlichem Glück und der Suche nach Anerkennung durch die Wendezeit.

Stimmen zum Vorgängerroman „Düsterbusch City Lights“:

»So lässig, selbstironisch und witzig, dass man das Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen will. Schöner kann man DDR-Geschichte nicht wiederbeleben.«
Susanne Burkhardt, Deutschlandfunk Kultur Lesart

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.« Michael Feldmann, MDR 1

»Ein Buch, das süchtig macht. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Unprätentiös, di-rekt und lässig.« Sabine Michael, 3sat Kulturpalast

»Mag sein, dass man Glück nicht festhalten kann. Aber manchmal erwischt einen dieser Hauch. Davon erzählt dieses Buch.« Tim Evers, RBB Stilbruch

»Ein schöner, auch trauriger Roman über ein Leben für die Lichter der Samstagnacht.« Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin
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