Alexander Möckl
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Alexander Möckl

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Am Freitag, 22. September 2023 um 20:00 Uhr im abraxas Theater präsentiert Alexander Möckl sein aktuelles Album „MeAtUs“, das wieder ausschließlich akustische Solo-Gitarrenstücke enthält. Damit schließt er an den großen Erfolg seines ersten Solo-Auftritts „Voller Mond. Im Herbst“ im letzten Jahr an. Die Musik tritt an diesem Abend in ein Wechselspiel mit Gedichten und Bildern anderer Künstler. Dadurch wird dem Publikum das Eintauchen in ein ganz besonderes ästhetisches Erlebnis zwischen Konzert, Lesung, Hörspiel und (Kopf-) Kino ermöglicht.

Das Motto dieses Abends, „Schmetterlinge, was sie wohl träumen mögen“, geht zurück auf ein Haiku von Fukuda Chiyo-ni (1703–1775), einer der ganz wenigen Frauen, die sich zu ihrer Zeit dieser japanischen Dichtkunst gewidmet haben. Der Titel des neuen Tonträgers „MeAtUs“ ist lateinisch und bedeutet Gang, Höhle, Mündung, Weg, Pfad, letztlich Geborgenheit. Ein Schmetterling verbringt die erste Lebenszeit in seinem Kokon, einer Höhle, um sich dann der Welt als zartes Wesen zu präsentieren. Auch wir Menschen entschlüpfen einer wohligen Höhle und sind fortan Teil dieser Welt. Und vermissen dieses Gefühl der Geborgenheit ab und an. Besonders dann, wenn das Leben um uns herum stürmisch und kalt ist. „MeAtUs“ deutet Alexander Möckl gleichzeitig auch als „Ich bei uns“ und beschreibt damit die Verbundenheit, die Menschen spüren, wenn sie in Freundschaft zusammen sind. Und solch ein Zusammensein soll dieser Abend wieder sein.

Dieses Jahr wird Tobias Krüger seine Gedichte im Wechsel mit Möckls Instrumentalstücken lesen. Zusammen haben sie in der Vergangenheit schon einige Projekte verwirklicht, u.a. Hörspiele produziert und Gedichte vertont. Tobias Krüger verfasst lyrische und novellistische Texturen, die mehrfach mit schwäbischen bzw. einem österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet sind. Seine Worte formen sich nach dem Drängen der Seele nach Freiheit – zwischen Furcht und Eifer.

Eine ganz besondere Dimension erhält dieser Hör-Abend wieder durch eine visuelle Begleitung. Fabian Möckl, Fotograf und visual artist, erstellt extra für diesen Abend eine Video-Collage aus Fotomotiven, die er bei den Streifzügen durch „seine“ Welt einfangen konnte. Zuletzt war er Teil der Modular-Festival-Crew und dort neben der Fotografie auch für die Social-Media-Präsenz zuständig. Seine Arbeiten schätzen unter anderem Voodoophonics, Standals, Alexander Möckl, Regardez Vintage, Nina Lung, Schmück, Leoniden, Lime Cordiale.

Alexander Möckl spielt in „opentunings“: Das bedeutet, dass seine Gitarren individuell gestimmt sind und nicht im Standard-Tuning. Sein Stil ist dem Umfeld des „American Primitive Guitarpicking“ zuzuordnen, was so viel wie „ursprüngliches“ Picking bedeutet und seit Anfang der 1960er Jahre in Nordamerika entstanden ist. Bekannte Vertreter sind Robbie Basho, John Fahey, Glenn Jones, Peter Lang, Harry Taussig, um nur wenige zu nennen. Bis heute wird diese Tradition fortgeführt, neu entdeckt und interpretiert. Alexander Möckl gehört neben dem kürzlich verstorbenen Steffen Basho-Junghans zu einem der wenigen Vertreter dieser Spielart in Deutschland. In den Nordstaaten der USA jedoch genießt er bereits schon große Anerkennung. Neben seiner Solo-Tätigkeit ist er noch Gitarrist bei den Standals und den Voodoophonics.
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