Etwas ist immer - Rudolf Guckelsberger & Philip Dahlem
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Etwas ist immer - Rudolf Guckelsberger & Philip Dahlem

Jetzt Tickets sichern und bei Etwas ist immer dem Abend über Kurt Tucholsky mit Rudolf Guckelsberger & Philip Dahlem 2019 live dabei sein.

Ein Abend über Kurt Tucholsky 
mit Rudolf Guckelsberger und Philip Dahlem, Klavier
im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2019

Kurt Tucholsky (1890 als Sohn eines jüdischen Bankiers in Berlin geboren, 1929 nach Schweden emigriert, wo er sich 1935 das Leben nahm, war einer der scharfzüngigsten und hellsichtigsten Beobachter der Weimarer Republik; ein pessimistischer Aufklärer, der leidenschaftlich für eine humane Gesellschaft kämpfte und schon lange vor der „Machtergreifung“ der Nazis auf die Gefahren antidemokratischer, fremdenfeindlicher und rassistischer Tendenzen hinwies. Kein Wunder, dass 1933 seine Bücher verbrannt wurden, obwohl schon ab 1932 keine Zeile mehr von ihm veröffentlicht wurde und Tucholsky seine Briefe mit „ein aufgehörter Deutscher“ unterzeichnete.

Seine Texte sind bissig, ironisch, mal boshaft, mal liebevoll. Und immer mit dem Finger in der Wunde. So zeichnet Tucholsky Deutschland und die Deutschen. Und eigentlich ist alles, was er schreibt, verblüffend aktuell.

Der Sprecher und Moderator Rudolf Guckelsberger hat die Auswahl aus Bekanntem und Unbekanntem aus der Feder dieses Großmeisters der kleinen Form getroffen. Den musikalischen Part übernimmt Philip Dahlem am Klavier.

Rudolf Guckelsberger studierte Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart. Als Rezitator erarbeitet er seit 1990 literarische Programme – als Solist, in Sprecherensembles sowie in Zusammenarbeit mit international bekannten Musikern. Guckelsberger ist zudem Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk.

Der Pianist Philip Dahlem erhielt für seine künstlerische Entwicklung entscheidende Einflüsse durch die Arbeit mit Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Er spezialisierte sich dabei auf die Interpretation des Kunstlieds. In diesem Sinn führte er beispielsweise Robert Schumanns Dichterliebe oder Die schöne Müllerin von Franz Schubert auf. Ein Faible hat er für die Beschäftigung mit gesprochenem Text und der Interpretation von Literatur.
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