Le Nozze di Figaro - Universität der Künste Berlin
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Le Nozze di Figaro - Universität der Künste Berlin

Jetzt Karten für Le Nozze di Figaro sichern und die Produktion des Studiengangs Gesang/Musiktheater in Kooperation mit dem Studiengang Kostümbild und dem Symphonieorchester der Universität der Künste Berlin 2022 live erleben.

Eine Produktion des Studiengangs Gesang/Musiktheater in Kooperation mit dem Studiengang Kostümbild und dem Symphonieorchester der Universität der Künste Berlin sowie dem Studiengang Bühnenbild der weißensee kunsthochschule berlin

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte (nach "La Folle Journée ou le Mariage de Figaro" von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais)

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Figaro liebt Susanna und Susanna liebt Figaro, sie sind beide Bedienstete am Schloss Aguasfrescas bei Sevilla und sie möchten heiraten. Soweit doch eigentlich alles gut. Leider brauchen sie, denn wir befinden uns Ende des 18ten Jahrhunderts, die Genehmigung des Grafen Almaviva dazu. Er verheiratet nämlich selbst sein Personal, da es Teil seines Eigentums war, wie die Bäume in seinem Garten, die Möbel, die Pferde, die Löffel und das Schloss. Früher hatte er sogar das Recht der ersten Nacht auf die Braut, das ´ius primae noctis´, aber weil er eigentlich ein aufgeklärter, moderner Graf sein möchte, hat er das Gesetz abgeschafft. Nun bereut er seine fortschrittlichen Gedanken.

Darum versucht er, die Hochzeit zu verhindern bzw. Zeit zu gewinnen. Susanna soll mit ihm im nächtlichen Piniengarten... seine Briefmarkensammlung betrachten und dafür bekommt sie Geld für Sex, also eine großzügige Mitgift für ihre Hochzeit. Ein veritables Me-too Angebot vom Chef.

Dazu regnet es Extrawürste, so soll Figaro den Grafen in London vertreten und ein wunderschönes Zimmer gleich neben der gräflichen Gemache weit ab vom schäbigen Bedienstetentrakt für sich und Susanna bekommen, eine unverhoffte 4-Zimmer Wohnung in Charlottenburg, die plötzlich vom Himmel fällt. Figaro kann sein Glück nicht fassen und nimmt an, dass der Graf aus alter Freundschaft und Verbundenheit ihm besondere Wertschätzung zukommen lässt.

Als Susanna ihm aber erzählt, dass das alles nur dazu dient, sie selbst dem Grafen verfügbar zu machen, fällt er aus allen Wolken.
Haben sie nicht vor drei Jahren gemeinsam seine geliebte Rosina aus den Klauen ihres Vormundes Bartolo befreit? War er ihm nicht immer ein treuer und überaus loyaler Diener?
Aber: Kann es überhaupt so etwas wie Freundschaft zwischen einem Diener und einem Aristokraten geben?
Wenn einer immer alles bekommt, was er will, und vor Langeweile und Überfluss nicht weiss wohin mit sich, und der andere immer ausgeliefert und abhängig um alles kämpfen muss, sogar um die eigene Frau?

Zu allem Unglück ist die glühende Liebe der gräflichen Ehe nach drei Jahren schon verblasst und die einst wilde und lebendige Rosina sitzt nun als deprimierte Gräfin todtraurig in ihrem Reichtum, während ihr Ehemann nur noch vorbeikommt, um herumzupöbeln. Die dicksten Tränen werden angeblich im Rolls Royce geweint.

Und da beginnt die raffinierte Rache. Ein Plan muss her um den einstigen Freund und mächtigen Herren bloßzustellen ohne den eigenen Kopf zu verlieren. Keine einfache Sache.

Wir begleiten Figaro und Susanna auf ihrem verwickelten Befreiungsschlag und Graf und Gräfin im Kampf gegen eheliche Langeweile in der Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart. Das italienische Libretto schrieb Lorenzo Da Ponte in einer Adaption der Komödie "Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro" (1778) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais.

Musikalische Leitung: Errico Fresis
Regie: Isabel Hindersin
Bühne: Alice Erika Hoffmann
Kostüme: Polina Shpazhnikova
Choreographie: Jutta Voß
Stunts: Alfred Hartung
Dramaturgie: Bettina Auer
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