TO GERMANY, WITH LOVE - ( THE WORST THING )
Tickets - Berlin, Urania - Humboldt-Saal

alle Termine dieses Events
Wann
Mittwoch, den
20. November 2019
19:00 Uhr
Preise
ab 13,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Urania - Humboldt-Saal
An der Urania 17
10787 Berlin
Info
Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder kultureller und anderer Organisationen mit denen eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
Lieferung: no info
TO GERMANY, WITH LOVE - ( THE WORST THING )
TO GERMANY, WITH LOVE - ( THE WORST THING )
Film - Berlin Premiere im Rahmen der Restorative Justice Woche und Gespräch mit Kathleen Pequeño, Moderation: Prof. Dr. Kirstin Drenkhahn (Juristin/Kriminologin, FU Berlin)

D/USA 2019, R: Desireena Almoradie, 84 Min., OmU

1985 verlor Kathleen ihren Bruder Eddie, einen U.S. amerikanischen Soldaten, durch einen Anschlag der Roten Armee Fraktion (RAF). Viele Jahre später, beschließt sie, die Gruppe zu suchen, die für seinen Mord verantwortlich ist. Der Film "The Worst Thing" (deutscher Titel: "To Germany, With Love") begleitet Kathleen auf ihrer Reise nach Deutschland, um mit ehemaligen Mitgliedern der RAF Frieden zu schließen. Die Dokumentation, eine Krimi-Geschichte und ein psychologisches Drama, entfaltet sich durch die Augen der Filmemacherin Desireena Almoradie, Kathleens Freundin aus Kindheitstagen. Während Kathleen nach Versöhnung mit ehemaligen Terroristen sucht, werden Erinnerungen neu erzählt, Absichten aufgedeckt und Vergebung und Erlösung auf unerwartete Weise offenbart.

Regie: Desireena Almoradie. Buch: Desireena Almoradie, Nyneve Laura Minnear. Kamera: Lily Henderson, Alex Fuchs. Mediation und Facilitation: Annett Zupke.

In Kooperation mit dem Institut für Restorative Praktiken (www.irp-berlin.de).

Sponsoren: Almoradie Media LLC, Boekamp & Kriegsheim GmbH, D-A-CH e.V., Michael Keller (www.interbeing.bayern).

Restorative Justice ist ein umfassender Ansatz, der darauf abzielt, die durch Verbrechen oder andere Missstände verursachten Schäden so weit wie möglich zu beheben. Anders als im Justizsystem liegt der Fokus nicht auf dem Täter und der rechtlich vorgesehenen Strafe. Ein Kernelement dieses opferorientierten Ansatzes ist das Zusammenbringen und aktive Beteiligen des Geschädigten, des Beschuldigten und möglicherweise indirekt betroffener Parteien (der Gemeinschaft). Restorative Justice dient als ein Forum, in dem sie alle ihre Probleme, Anliegen und Bedürfnisse in Bezug auf die Folgen des Verbrechens frei äußern
können. Ziel ist die Wiederherstellung der als gerecht akzeptierten Ordnung in der sozialen Gemeinschaft ( to restore justice ). Der Prozess beinhaltet auch, dass sich alle Parteien auf Vereinbarungen zur Wiedergutmachung der materiellen und immateriellen Schäden einigen und den Täter ermutigen, für sein Handeln durch die Behebung des verursachten Schadens Verantwortung zu übernehmen.

Eintritt: Normalpreis 10,50 €, ermäßigt 9,00 €, Mitglieder 6,50 €, bei Onlinekauf zzgl. VVK-Gebühr.
Infos zur Spielstätte - Urania Berlin
Urania Berlin
Wissenschaftliche Bildung für alle Bürger zu vermitteln, ist die demokratische Aufgabe, der sich die Urania als Verein mit über 1.800 Mitgliedern verpflichtet hat. Als interdisziplinäre Plattform präsentiert die Urania aktuelle Ergebnisse aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft einer breiten Öffentlichkeit und bietet Raum für Auseinandersetzung und Diskussion. Als Lern- und Bildungsort steht die Urania allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern Berlins offen.
 
Die Urania bietet neueste Erkenntnisse aus allen Wissensgebieten und ein vielfältiges Kulturangebot. Vorträge zu aktuellen Fragen der Natur- und Geisteswissenschaften, zu Medizin und Gesundheit sowie über andere Länder und Kulturen gehören ebenso zum Programm wie Podiumsdiskussionen, Filme, Führungen, Seminare oder künstlerische Darbietungen. Als größtes Programmkino Berlins bietet die Urania eine vielfältige Filmauswahl. Rund 1.800 Vereinsmitglieder und über 80 Kooperationspartner unterstützen das ohne staatliche Förderung finanzierte Programm. (Bild & Text: Urania.de)
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